Sonntag, 10. August 2008

Und das wirklich Wahre?

Einschlafen.
Das wehende Gras.
Der Nachtzug.
Regenrauschen.
Mitternacht.
Der schlafende Nächste im Nebenraum.
Wind wie im Frühling.
Lang nachdenken.
Das freihändig Fahrradfahren.
Ein offenes Zugfenster.
Freiheitsgedanken.


fensterkll

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O Leben, Leben, wunderliche Zeit
von Widerspruch zu Widerspruche reichend
im Gange oft so schlecht so schwer so schleichend
und dann auf einmal, mit unsäglich weit entspannten Flügeln, einem Engel gleichend: O unerklärlichste, o Lebenszeit.

Von allen großgewagten Existenzen
kann einer glühender und kühner sein?
Wir stehn und stemmen uns an unsre Grenzen
und reißen ein Unkenntliches herein,
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(Rainer Maria Rilke)

Leichtigkeit
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