Leben. Weil es immernoch eine Zukunft gibt.
Immer am Hoffen gewesen, mich im Denken verloren, Blumen verschenkt, durch den Morgenregen gegangen, nach Lavendel geduftet, Goethe gelesen, Theater gespielt, protestiert, triumphiert und verloren, Träume gelebt, Briefe geschrieben, alles abgelichtet und auf zinnoberrote Dächer gestarrt, mich in eine Stadt verliebt, einen Vogel bis zu seinem letzten Herzschlag in den Händen gehalten, in Repliken gedacht, dadaistische Gedichte geschrieben, Platten gehört, bin zu klein gewesen und an einem Vormittag im August erwachsen geworden, habe Malakowtorte gegessen, mich in Wien verirrt, zu wenig gezeichnet, in einem spanischen Discoklo geweint, zu viel getrunken, nie gereimt, bin altmodisch gewesen, habe Herzen gebrochen und bin gebrochen worden, war immer zu sehr ich selbst, und am Ende wird wieder von vorne begonnen.
wunderlichezeit - 10. August, 21:39
nicht immer einfach
aber einfach unglaublich schön